Beratungen, Therapien und Massagen im Fachinstitut Wohlgemuth - 3 mal in Linz

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Triggerzonen – Massage


 

  

Viele Schmerzen im Bewegungsapparat haben ihren Ursprung in der Muskulatur. Durch Überlastung oder/und Überdehnung können in einem Muskel Zonen kontraktionsunfähiger Sarkomere (Teil-Muskelstrang) entstehen, deren Kern ischämisch und schmerzhaft wird. Die erkrankten Muskelstellen lassen sich ertasten. Sie greifen sich als Hartspannstränge mit empfindlichen Stellen. An diesen Stellen, den sog. „Triggerpunkten“ lässt sich ein Schmerz provozieren, der oft in anderen Körperregionen übertragen wird. Durch eine geeignete Massage-Therapie lässt sich diese Schmerzhaftigkeit und ihr pathologisches Bild auch nach langer Chronizität wieder beseitigen.

Für viele sind die nicht entzündlichen Schmerzen des Bewegungsapparates hauptsächlich Folgen von degenerativen Veränderungen des Skeletts und der Gelenke.

Von den Manualtherapeuten werden vor allem Blockierungen von Gelenken angeschuldigt, auch eine Überbeweglichkeit von Segmenten der Wirbelsäule und von Gelenken. Eine weitere Ansicht ist, dass Schmerz ein Mangel an Kraft sei.

Andere Autoren brauchen als Synonym für Bewegungsapparatschmerzen den Begriff der muskulären Dysbalance, worunter eine Verkürzung gewisser Muskeln und die Abschwächung ihrer Antagonisten verstanden wird. Verallgemeinert wird oft das Phänomen, dass Schmerzen aus Kompressionen von Nervenstrukturen resultieren.

Einige betrachten Schmerzen, die nicht von selbst wieder verschwinden, als neuroplastische Veränderungen im zentralen Nervensystem, wofür der Begriff Fibromyalgie verwendet wird. Für andere sind chronische Schmerzen schlicht eine Folge von psychischen Störungen oder zumindest bio-psychosoziale Phänomäne.

 

So erklärt sich, dass die Erfolge der Schmerzmedizin oft mangelhaft sind. Viele Schmerzen verschwinden wieder von selbst. Chronische Schmerzen führen letztendlich zur Resignation des Patienten. Schwere Depressionen können die Folge sein.

Die Hilflosigkeit der Medizin den akuten und chronischen Schmerzzuständen gegenüber hat alternative Behandlungsmethoden entstehen lassen. Diese Methoden zeichnen sich dadurch aus, dass keine Beweisführung für ihre Wirksamkeit gegeben ist. Alternative Behandlungsmethoden sprechen heute viele Menschen an. Das Mittelalter ist eigentlich in dieser Beziehung noch nicht zu Ende.

 

Die Manuelle Triggerpunkt- und Bindegewebs- Therapie ist nach heutigem Wissenstand die einzige Behandlungsform, welche die myofaszialen Probleme bei chronischen Schmerzpatienten nachhaltig reduziert.

    

Die Triggerpunkt-Massage besteht im Kern aus vier manuellen Techniken, mit welchen am Triggerpunkt, der natürlich auch wandern kann, kollagenes Gewebe gedehnt wird.

Im Einzelnen sind das:

  • Die Bindegewebshülle
  • Die Myofibrillen
  • Den Hüllenbereich der Muskeln
  • Die intramuskulären Gebiete

 

Ziel ist es, an allen behandelten Stellen die Durchblutungsverhältnisse zu verbessern.

 

 

Die Triggerzonen Massage ist eingreifend und meist schmerzhaft. Es werden die schmerzhaftesten Stellen am ganzen Körper behandelt. Dem Kunden/Patienten wird angeraten , dass er die Behandlung mit „Stops“ sofort unterbinden kann, wenn es für ihn unerträglich wird. Das gilt natürlich auch für jede Bindegewebsmassage.

Ist die Kooperation des Kunden/Patienten gegeben, können aber nach einigen Behandlungen  unglaubliche  Erfolge erzielt werden. Vor allem bei den nicht entzündlichen Problemen des Bewegungsapparates.

 

 

  


 

 

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